An die Grenzen und noch darüber hinaus: mein erstes Intervalltraining

Gestern habe ich mich von einem anderem ebook inspirieren lassen. Ich werde in einem späteren Post mal eine Zusammenfassung und Kritik schreiben. Außerdem lese ich immer mit Bewunderung die Zeiten von Julia von Balance-Akt. Ich würde nicht sagen, dass ich nur laue Workouts in den letzten Monaten gemacht habe, jedoch gab es zwischen meinen einzelnen Sessions große Unterschiede und ich kann nicht sagen, dass ich immer mein bestes gegeben habe und das alle workouts effektiv waren. Ich spreche jetzt natürlich nicht von langsamen Läufen oder Yogaeinheiten, sondern von Krafttraining und Tempoläufen (auch wenn Yoga ein gutes Krafttraining sein kann, wenn man sich Mühe gibt). Auf jeden Fall wurde mir in den letzten Wochen bewusst, dass eines der wenigen Workouts in dem ich so richtig an und über meine Grenzen gehe, das Workout bei meinem Lieblingstrainer ist. Nur kann ich da leider leider LEIDER :((( aus zeitlichen und beruflichen Gründen nicht immer hin gehen. Es ist nämlich morgens.

Also versuche ich nun schon seit ein paar Wochen selbst solche Workouts zu erreichen, wenn ich nur alleine trainiere. Und gestern habe ich das wirklich mal geschafft! Ich war fix und foxi und wußte was ich getan habe.

Jedoch haben mich folgende Punkte für mein Workout inspiriert:

Mir wurde dann schon bewusst, dass ich  nicht immer mein bestes gebe.

Gestern habe ich das dann mal geändert und zum ersten Mal (nach einem intensiven Krafttraining für 20 Min) ein Intervalltraining auf dem Laufband gemacht, anstatt die 5 km langweilig einfach abzulaufen. Und schon nach 10 Minuten war mir klar: Das ist ein GANZ ANDERES workout. Mein Körper musste ganz schön arbeiten!!!! Aber es hat gut getan. Ich habe nach 5 Minuten immer wieder ein Intervall eingeschoben.

Was ich heftig dabei fand: Normalerweise fällt es mir so schwer die letzten 10 Minuten auf dem Laufband durchzuhalten. Es wird mir ganz einfach langweilig! Aber durch die Intervalle kann einfach keine Langeweile entstehen. Ich habe überhaupt nicht gemerkt, wie die Zeit verging.

Ich werde das jetzt nicht zu oft, aber definitiv öfter machen. Und vor allem werde ich mich jetzt mal etwas einlesen, denn ehrlich gesagt, habe ich noch nicht all zu viel Ahnung, was ich richtig und falsch machen kann.

Ich kann aber schon mal sagen, dass es mir danach blendend ging und ich absolut ausgepowert war.

Heute stehen 8 km auf dem Plan. Es sind 8:20 an einem Sonntag und ich freue mich so früh wach zu sein und gleich los zu laufen :) Vielleicht mache ich 10 km draus, was aber einfach mit der Strecke zu tun hat, auf die ich grad Lust habe.

Wünsche Euch allen einen erholsamen Sonntag.

Ich musste eben lachen und an unseren Choreographen vom Theater früher denken. Das war son richtig alter Ballettmeister und jetzt verstehe ich zum ersten Mal, warum er immer gerufen hat (und das in einem britischen Akzent): Ich lieeeeeeebeeeee Schweiß!!! ;)

Kommentare:

  1. Hi Mimi,
    dein Post ist richtig inspirierend. Ich habe im letzten Jahr beim Laufen schon Erfahrung mit HIIT gesammelt. Als ich dann im Herbst so einigermaßen gute 30 Minuten durchlaufen konnte, habe ich immer mal kleine Sprints eingelegt und bin dann wieder normal gejoggt. Ich habe dabei nicht auf die Zeit geachtet, sondern habe mir immer gesagt: "Ok, jetzt ein Sprint von hier bis zur Ecke" oder so ähnlich.
    Als ich am Freitag einen schönen Lauf gemacht habe, wollte ich das wieder einbauen, aber ich habe gemerkt, dass meine Kondition noch nicht so weit ist.
    Ich habe mal einen schönen Link dazu gefunden. Muss ich mal suchen...
    Liebe Grüße Kristin

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    1. Das klingt gut!!! Das werde ich draußen auch mal machen!!! "uns los: bis zur ecke..." :D Bald ist die Kondition wieder da. Das geht ja gott sei dank soooo schnell!

      Freu mich immer über links. Ich muss mich da auch mal einlesen. Ich hab echt noch gar keine Ahnung!
      Liebe Grüße, Mimi

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  2. Ach Mimi, ich bin so stolz auf dich!
    Es ist so toll zu sehen, dass du neue Grenzen entdeckst und diese auch überschreiten möchtest. Und wenn wir uns dann noch gegenseitig dazu motivieren, dann ist das eine ganz wunderbare Sache. :)

    Ich denke, eine Tempotraining kannst du auf jeden Fall ein Mal die Woche einbauen - das sollte kein Problem sein. Ggf. könnte es ratsam sein, dass nicht zusammen mit Krafttraing zu machen, da es für sich schon ein intensives Training ist. Da du es schon relativ häufig in der Woche trainierst, solltest du auf eine gute Balance der Trainingseinheiten achten. Sonst kann es passieren, dass du dich zu sehr auspowerst und nicht mehr genügend regenerierst.
    Zumindest war das bei mir so. Aber das kannst du natürlich selbst ausprobieren, was dir gut tut.

    Liebe Grüße!

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    1. Dein Rat es nicht gleichzeitig zu machen, hat sich sofort bewahrheitet...LOL Gestern waren mir die Beine schwer beim 8km Lauf (habe ich sonst nie) und heute habe ich tierischen Muskelkater :)))
      Meine Balance muss ich noch finden.

      Im Moment denke ich auch, dass ich zu viel mache, was einfach damit zu tun hat, dass "ich mich schlecht" fühle, wenn ich nicht richtig schwitze...ich muss wieder ans Yoga kommen. Das habe ich bis vor ein paar MOnaten 3x die Woche gemacht und das war auch gut so! da hat sich auch Kraft aufgebaut, es war toll sich mal so richtig durchzudehnen und es ist auch mental eine stütze: ich sag jetzt immer zu mir selbst: Mimi YOGA :))) ich werde mir mal was auf yogadownload.com suchen und euch wissen lassen was...:)))

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Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, den Beitrag zu kommentieren! Bis Bald! Mimi :)