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Clean Eating - warum es für mich funktioniert

Obwohl ich mich mittlerweile so an Clean Eatinggewöhnt habe, bringen die Gedanken über Clean Eating eine enorme Beschäftigung. Nach allem, was ich den letzten 15 Jahren versucht habe, warum funktioniert es dieses Mal? Warum fällt es mir jetzt so leicht? Warum scheinen die Pfunde beim Clean Eating einfach nur so zu purzeln? Was ist der Unterschied zu all den anderen Ernährungsweisen?

Ein wesentlicher Faktor ist wohl das grundlegende Konzept von Clean Eating. Tosca Reno geht aus einer völlig anderen Richtung an die Dinge heran. 
Wenn die ersten Gedankengänge auftauchen, dass man abnehmen möchte, geht es  meistens nur zu aller erst darum, so schnell wie möglich und so einfach wie möglich so viel wie möglich an Gewicht zu verlieren. Es geht vielen um das Endziel "schlanker zu sein" und so denken die meisten auch nur an die kurzfristige Veränderung. Was danach passiert ist zunächst Mal egal.
So entschließt man sich dazu eine Diät zu machen. Vielleicht empfehlen Freunde oder Verwandte ein Programm oder man hat ein neues Buch entdeckt. Man lässt sich kurz davon inspirieren und so startet dann der neue Abschnitt. Doch schon bei Beginn wird schnell klar: Egal, um welches Diätkonzept es sich handelt, von nun an ist Verzicht angesagt. Man findet heraus, welche Dinge die meisten Kalorien haben und verzichtet dann eben. Und irgendwie hat das ganze ja immer fast ausschließlich mit dem Wort "Verbot" zu tun. Und wie lieben wir Menschen das doch? Ein Verbot! ;)
Trotzdem ist dann vielen im Kopf: Es MUSS gemacht werden. Also geht man mit einer von außen aufgesetzten Disziplin heran, weil das rein vom logischen Verstand nun mal so sein muss, um die Pfunde zu verlieren.

Und ich glaube genau da liegt der Unterschied für mich. Das genau ist der Punkt, wo mich Tosca Reno so inspiriert hat mit ihrem Buch über Clean Eating. Anstatt ständig von der negativen Seite heran zu gehen und Verbote aufzusetzen, erklärt sie die Sache anders herum: Was ist gut für mich? Was ist gut für den Körper? Was kann ich tun, um mich besser zu fühlen? Man lernt so, was man tun kann, um allgemein seine Gesundheit zu erhöhen und dabei Gewicht zu verlieren. 

Nach dem ersten Lesen, ist man vielleicht trotzdem erst Mal skeptisch, geht aber von nun an anders in den Supermarkt und betrachtet verschiedene Lebensmittel erst einmal anders.

Die ersten Wochen ist es auch mir schwer gefallen, auf die für mich bisher alltäglichen Lebensmittel zu verzichten. Aber schnell wurde ich durch purzelnde Pfunde und die Steigerung meines allgemeinen Wohlbefindens überzeugt. Es funktioniert!!!


Und da war dann der Punkt, an dem alles so wirklich ins Rollen kam und wo wir schon beim nächsten Aspekt wären, warum Clean Eating für mich funktioniert.

Mir persönlich macht es großen Spaß gesunde Dinge zu finden, die schmecken und diese dann auch in Rezepten immer wieder neu zu kombinieren. Ich habe Freude daran, neue Dinge für mich zu entdecken. Es ist fast wie ein kleines Abenteuer! :)

Nach einigen Wochen, habe ich mich nun daran gewöhnt. Wenn man alle ungesund-produzierten-zuckerlastigen-chemiekeulen weglässt, verändert sich auch der Geschmack. Was wir nämlich oft vergessen, ist das auch der eine Gewohnheit ist. Und das bedeutet, dass sich auch diese ändern lässt.

Ich habe es gelernt, Gemüse und Obst so richtig zu lieben. Nicht das ich vorher abgeneigt war, jedoch würde ich es jetzt immer anderen Dingen vorziehen, bei denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie weglassen könnte. Meine Geschmacksknospen haben sich wohl verändert und auch der Insulinspiegel springt nicht mehr hoch und runter und anschließend hoch. Sondern ich habe konstant Energie.

Das nur mal so zu meinen Gedankengängen: Ich finde es nämlich einfach faszinierend, warum manchmal Dinge für mich funktionieren und andere nicht. Was kommt da alles zusammen? Interessant, wie ich finde...;)


Habt ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht? Liebt ihr Euren Lifestyle? Wie stellt ihr euch langfristig Eure Ernährung vor?

Ich wollte Euch noch kurz mitteilen, dass ich eine kleine Clean Eating-Seriemachen werde. Nicht, dass ich Experte auf dem Gebiet bin, aber die Fragen danach, ob es das Buch in deutsch gibt, oder warum es das Buch nicht in deutsch gibt, häufen sich immer mehr. Deshalb habe ich mir das Buch noch mal durchgelesen und verschiedene Aspekte, welche ich interessant finde notiert. Zu diesen werde ich dann einzelne Posts schreiben und ein paar Dinge die wichtig sind zusammen fassen.

Kommentare

  1. Du hast mal irgendwo geschrieben, dass Clean Eating bedeutet, dass man nichts isst, das von Menschen gemacht wurde, oder?

    Also:
    Kein Kaffee, keine Schokolade, kein weißer Reis, keine Nudeln, kein Essig, kein Alkohol, keine Säfte, kein Käse, kein Brot...? Wo fängt das an und wo hört es auf?

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    1. He he das ist eine gute Frage :) Aber da habe ich mich wohl etwas zu hart ausgedrückt (muss ich schnell mal suchen...;) Ich glaube richtiger ist: so natürlich wie möglich bzw. so unverarbeitet wie möglich.
      Es ist auch eine Frage der "Strenge". Mann muss ja nicht alles perfekt machen. Wenn man etwas ein bißchen besser macht, dann hilft das auch schon sehr. Klar sollte man Kaffee und Alkohol einschränken. Das mache ich auch. Das heisst aber nicht, dass ich mir nie ein Glas Rotwein gönne, wenn ich Lust darauf habe. Aber halt nicht jeden Tag. Und so sieht es mit den anderen Dingen auch aus. Aber es stimmt schon etwas: Ich esse gerade keinen weissen Reis, kein Brot, keine Nudeln und auch nur ganz selten Käse. Ich esse morgens zum Beispiel meine Haferflocken (anstatt Brot oder Brötchen) und anstatt Nudeln esse ich eher mal eine Süßkartoffel. Die sind nämlich sehr nahrhaft und schmecken großartig. Aber wie gesagt, dass heisst nicht das ich das die ganze Zeit 100% streng mache. Gestern hatte ich mir auch mal was vom Bäcker geholt und heute war ich aber wieder zu 100% clean. Ist einfach eine Frage der Balance :) wie bei allem...

      Ich mache aber die Tage mal ein video, was ich so esse über den Tag. Und ich gehe mal jetzt in den nächsten Posts auf details ein, damit klarer wird worum es geht :) Aber Du hast recht, es ist schon eine Frage, wo es anfängt und wo es aufhört..(lieferst mir immer voll die guten Postideen ;)

      Liebe Grüße, Mimi

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    2. Ach und was mir auch noch einfällt: Ich glaube es ist immer gut sich selbst zu fragen: Welche Nährstoffe gibt mein Essen meinem Körper? Dann ist man sofort einen Schritt weiter. Je behandelter Dinge sind zb Reis im Gegensatz zu Volkornreis, je weniger Nährstoffe hat das Essen. Das kann man am Mehl zum Beispiel echt gut erkennen. oder beim Zucker. Und das ist ja dann das Problem. Wenn man sich mal die Inhaltsstoffe vieler Dinge anguckt, steht Zucker immer weit vorne, was ja dann beudetet, dass davon auch viel drin ist...(ohje grad gefühlte 1.000 Postideen, aber ich muss jetzt mal schlafen.LOL)

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    3. Ah ok, danke für die ausführliche Antwort! Jetzt kann ich mir etwas mehr drunter vorstellen :)

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  2. Hast du mal ausgerechnet, wieviel Kalorien du ungefähr täglich zu dir nimmst dadurch?

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    1. neeee, soll ich das mal machen? würde dich das interessieren? Es sind aber auf jeden Fall genug...:) aber ich würde jetzt einfach mal so behaupten, dass es fast nie über 1800 sind...und dann das ganze Laufen ;)
      für dich zähl ich natürlich mal :D aber eigentlich finde ich es voll super nicht zählen zu müssen ;)

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    2. Hi,

      du musst nicht extra für mich zählen ;-) Mich interessiert nur ob du auch "genug" isst, das stell ich mir irgendwie immer so schwierig vor wenn man abnehmen will. also, dass man schnell dazu tendiert zu wenig zu essen.

      sonst find ich deine methode aber sehr interessant!! :)

      liebe grüße,
      anni

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  3. Schöner Artikel! Freue mich schon auf deine Clean Eating-Serie!!! :-)

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  4. Bei mir war das damals ganz genauso, als ich meine Ernährung umgestellt habe. Es war so toll zu erkennen, dass es nicht um Verbote und Verzicht geht, sondern sich auf das zu fokussieren, was einem gut tut, womit man sich fit fühlt und was dennoch lecker ist.
    Natürlich verzichtet man, teils auch auf Sachen, die einem schmecken. Aber der Verzicht ist anders motiviert und fällt mir deswegen um einiges leichter.

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    1. Ich denke das ist auch bei einer Ernährungsumstellung so wichtig (wie auch im restlichen Leben): die Motivation von innen...dann klappt es fast automatisch :)

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  5. Hey Mimi,
    Ich dachte immer, dass ich mich gut und abwechslungsreich ernähre, bis ich zum Jahresbeginn versucht habe, alles auf Roh und Vegan umzustellen. Das funktionierte eine Zeit lang ganz gut, aber ich hatte mit einigen Dingen dennoch so meine Probleme. Dann habe ich eine "Gruppierung" rund ums CRAZY SEXY DIET gefunden und habe mir dort gute Tipps holen können.
    Inzwischen fühle ich mich gesünder und fitter, ich komme ziemlich gut ohne Fleisch aus - Fisch hingegen muss bleiben. Es gibt viel mehr Obst und Gemüse bei uns, was es vorher meist nur in die Schulboxen oder mal am Abend gab. Die Kinder sind alle sehr agil - auch ohne Fleisch. Wir benutzen quasi nur noch die Brotaufstriche von Alnatura.
    Ich weiß, dass ich mich gesünder ernähre und klettere allein schon deswegen nicht mehr so viel auf die Waage. Durch vollwertiges und gesundes Essen habe ich ohne Sport die ersten 5 kg verloren. Ich bin auch viel satter und muss mich zeitweilig sogar zwingen etwas zu essen.

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    1. Hi Winnie, Roh und vegan fand ich früher auch sehr interessant, aber bei roh (nicht bei vegan) war ich trotzdem sehr skeptisch. Hast du mal geschaut? Viele von den ganzen Rohkostgurus auf youtube haben ihre Nahrung wieder umgestellt, da es einfach keine Sache ist, die man langfristig umsetzen kann. Mit der Crazy Sexy Diet hab ich mich noch nicht beschäftigt! Werde ich mir aber gleich mal anschaun. Hab nur mal ein Paar videos von Kriss Carr(?) gesehen und finde sie sehr sympathisch. Brot und Wurst...das ist so eine Sache finde ich: Wie viele Leute sagen, dass sie kaum Fleisch essen, merken aber gar nicht dass sie jeden Tag ein Schinkenbrötchen essen ;)) Schinken ist kein Fleisch?! haha...Nicht das ch das schlimm finde, man kann auch mit etwas Fleisch sehr gesund leben, wenn es halt eben gute Qualität hat. Und für mich wäre auch noch wichtig, dass die Tierhaltung nicht so schlimm ist.
      Aber klar du bist in einer guten Position mit deinen Kids. Die gucken sich das ab und können grad ganz viel von dir lernen. Ist doch toll!!! :) Durch das gesunde Essen, muss man nicht mehr so oft auf die Waage, da man sich einfach so besser fühlt und das ist auch für die mentale Seite dann wieder toll!
      Liebe Grüße, Mimi

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  6. Um es in deinen worten zu sagen liebe mimi: clean eating & sport = die lösung!! Eat clean and train dirty!! Sollte unser neues motto sein!

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    1. HA! Du Füchsin!!! ;) Super Motto! Das lass ich mir auf ein tshirt drucken ;)

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  7. Ich sag ja Clean Eating und Bodyrock ist mein Favorit!!!
    Toller Post, liebe Mimi!

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