Bring mehr ~ing in Dein Leben

Okay, Ihr Lieben, keine Sorge, Highheelsundlaufschuhe soll nicht zu einem völligen Selbsthilfeblog werden. Ein Post über meinen neuen Trainingsplan, neue Ziele und mein Weg zurück zum Clean Eating sind schon in Arbeit. Aber ich habe so schwierige Zeiten, wie diese schon immer für innere Reinigungen genutzt und ich würde das gerne mit Euch teilen und mag es auch das der Blog so eine Art Tagebuch ist.

Ich habe wirklich vieles aus dem Bereich Selbsthilfe und Spiritualität gelesen und davon hat mich auch einiges sehr viel weiter gebracht. Trotzdem lernt man am meisten vom Leben! Da denkt man, dass alles gut ist, wird plötzlich in eine extreme Situation katapulitiert, die man so noch nicht erlebt hat und dann kommen Ängste auf, von denen man nicht wußte, dass man sie hat!!! AHHHH *schrei* warum?


Das Gute daran ist aber, dass man so auch die Chance bekommt, daran zu arbeiten und diese ziehen zu lassen.
Im Moment lese ich ein eher "hippes" Buch über die Arbeit mit sich selbst. Ich habe schon viel tieferes gelesen, aber was ich an diesem Buch sehr gerne mag, ist die klare Anleitung, praktische Tipps und die gute Zusammenfassung von vielen Gedanken und Methoden vieler bekannter Motivationsspeaker.
Außerdem ist es witzig geschrieben. Warum muss Spiritualität immer so ernst sein? Man kann doch auch Spaß damit haben!

Ich habe das Buch noch nicht zu Ende gelesen und ich habe die Tips noch nicht angewandt, aber ich werde zum Ende gerne eine ganze Kritik schreiben. Heute werde ich mit der ersten 30 Tage challenge beginnen und werde Euch bei Interesse daran teilhaben lassen. Vielleicht möchte ja auch jemand mitmachen?!?!


Für die nächsten 30 Tage heisst es für mich: Hang with your feelings

Ich werde also jeden Tag etwas Zeit darin investieren mit meinen Gefühlen "abzuhängen" und mal gucken was da so geht. Im Buch werden dazu 5 Schritte beschrieben, die man immer wieder anwenden kann, um verschiedene Gefühle bzw. Ängste loszuwerden. Ob es klappt? Keine Ahnung, aber das ist halt die Sache: Her way sounds kind of fun und deshalb werde ich es ausprobieren.

Ich beschreibe Euch hier kurz, was ich hier vorhabe bzw. wie es in dem Buch geschrieben steht:

Zuerst muss man sich natürlich über bestimmte verschiedene Gedankengänge und Muster, die immer wieder auftauchen klar werden.
In welchen Lebensreichen fühlst Du Dich nicht gut genug? Hast Du immer noch Groll gegen Deinen Körper? Was denkst Du, wenn Du in den Spiegel schaust? Welche Ängste und Gedanken kommen da immer wieder hoch? Was ist in Deinem Kopf da los?
Oder welche Ängste und Gedanken sind ständig in Deinem Kopf, wenn Du an Job, Karriere oder Uni denkst? Hast du Angst zu versagen? Denkst Du, dass Du es nicht wert bist, jemals Deinen Traumjob zu machen? Oder ist es schwer für Dich genug Geld zu verdienen? Hast Du Angst vor den nächsten Tagen, Wochen, Monaten, dass alles so klappt, wie Du es dir vorstellst?
Denkst Du, dass Du nicht gut genug für eine gesunde und schöne Partnerschaft bist und das nie jemanden finden wirst, dass Du es nicht wert bist zu lieben und geliebt zu werden?

Das sind jetzt nur einige Bespielfragen. Aber anhand dieser kann man mal beobachten, was da so im Kopf den ganzen Tag los ist. Man hat viel öfter negative Gedanken, als man meint. Da geht einiges, da oben..;)

In den nächsten 30 Tagen werde ich also mit solchen negativen Gefühlen und Gedanken mal abhängen und gucken, ob ich einige von ihnen verabschieden kann. Dazu gibt es einige Schritte.

1) Fühl diese Gefühle! Wie fühlen sie sich an? Wie kann man sie beschreiben? Wie fühlen sie sich im Körper an? Ist da ein Wort, was sie beschreibt, eine Zeit oder eine Person, die damit besonders verbunden ist?

2) Überdenken! Was ergeben sich darauf für Glaubensmuster, die dich immer wieder zurückhalten, die dir immer wieder Angst einjagen? Schreibe sie auf, streiche sie durch und bilde einen positiven Satz daraus, eine Affirmation.
Zum Beispiel: "Ich bin nicht gut genug." wird zu "Ich bin wundervoll, genau so wie ich bin."

Immer wenn der negative Gedanke aufkommt (auch über den Tag verteilt), kurz einatmen, ausatmen und den positiven Satz im Kopf sagen!

3) Tanze deine Gefühle! Mache ein Lied an, auf welches Du Lust hast und tanze das negative Gefühl weg! Ich werde auch das Laufen nutzen, um dort positive Affirmationen aufzusagen. Das habe ich schon oft gemacht und tut mir wirklich sehr gut!


4) Meditiere über diese Gefühle! Atme in sie hinein und lasse sie wieder los.

5) Schreibe über diese Gefühle!

Wenn ich zwischendurch interessantes damit erlebe, irgendwelche Aha Momente bekomme oder sonstiges, werde ich das gerne mit Euch teilen.

Wer selbst mehr darüber wissen möchte, das ist das Buch, in dem diese Anleitung beschrieben wird. Leider gibt es das Buch nur in englisch, aber ich weiß ja das viele von Euch auch vieles in englisch lesen :)



und hier die etwas günstigere Kindle-Version, zum sofort lesen :)


(kindle-version)

1 Kommentar:

  1. Wow, das hört sich super an!
    Ich habe von einem Coach auch mal einen ähnlichen Tipp bekommen, als ich viel mit Panik und Panikattacken zu kämpfen hatte. Er hat gesagt, ich soll die Panik auf ne Tasse Kaffee (oder Tee) einladen und ihr zuhören anstatt sich verückt zu machen, warum man jetzt Panik hat und warum man sich nicht beruhigt etc.
    Mir hat v.a. geholfen, die Panik in meinem Körper zu lokalisieren und die Dinge aufzuschreiben, die die Panik auf den ersten Blick ausgelöst haben. Man kommt dann schnell an das eigentliche Kernproblem und beruhigt sich.
    Ich bin dafür schon oft nachts wieder aufgestanden (Panik kommt bei mir vorm Einschlafen oder wenn ich nachts aufwache) und auf die Couch getigert, damit ich mich in Ruhe - und ohne meinen schlafenden Mann zu wecken - mit der Panik unterhalten kann.

    Das Buch muss ich mir mal anschauen.
    Ich bin schon gespannt, wie es dir damit geht!

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