Willst du Recht haben oder glücklich sein?


Ich habe generell mit wenig Menschen Streit, da ich ein sehr harmoniebedürftiger Mensch bin und mir es nichts ausmacht auch mal die Schuld auf mich zu nehmen und mich zu entschuldigen oder auch mal nachzugeben. 

Nahestehende Menschen, die das dann beobachten, meinen dann zwischendurch schon mal, dass es zu viel des Guten ist und ich manchmal zu selbstlos bin und auf den Tisch hauen sollte. 

Jedoch habe ich darin noch nie einen Sinn gesehen, denn am Ende hat jeder seine Meinung und entweder man einigt sich konstruktiv oder verschwendet seine Energie, für eine Sache, die sich nicht ändern lässt. 

Okay, es wäre gelogen, wenn ich nun schreiben würde, dass ich den ganzen Tag wie ein Buddha durch die Gegend laufe und die Ruhe weg bin. Auch mich bringen ein paar Sachen zwischendurch immer wieder auf die Palme. Und dann gibt es diese 1 bis 2 Menschen, die jeder um sich hat, welche das so richtig gut immer und immer wieder schaffen. 

Seit ich mich aber mit den Büchern und Lektionen von Marianne Williamson beschäftige, sehe ich immer weniger Sinn in destruktiven Auseinandersetzungen, denn eins ist mir da aufgefallen: Es geht eigentlich meistens darum "recht zu haben". Und es sind zwei völlig unterschiedliche Arten von Motivation, wirklich für eine Sache einzustehen oder aber nur aus tiefen "Ego-Gründen" Recht haben zu haben zu wollen. Wenn man zwischendurch mal genau in sich reinhört, wird einem schnell klar, was wirklich Sache ist. 

Diese Streitigkeiten ziehen echt jede Menge Energie und stiften Unfrieden in unserem Tagesablauf und das meistens alles total unnötig. Deshalb die Frage: Was ist dir wichtiger? Willst du lieber Recht haben oder glücklich sein? 

Ein kleiner Denkanstoß für den Wochenstart... :) Manchmal ist es besser dem lieben Frieden willen einfach mal Ruhe zu geben... Das kann den Tag ungemein verschönern und das Leben etwas verlängern. Wir haben es selbst in der Hand uns von anderen aus der Ruhe bringen zu lassen oder aber mit uns selbst in Friede zu sein.

Ich wünsche Euch einen tollen Wochenstart. 

Mimi <3 br="br">
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Kommentare:

  1. Man sagt mir öfter, ich sei ein wenig rechthaberisch ;) Mir ist es wichtig, andere zu überzeugen, wenn ich weiß, dass ich Recht habe. Aber warum genau, das weiß ich eigentlich nicht... Ich glaube ich habe das Gefühl, dass diejenigen, denen ich fälschlicher Weise Recht geben würde, mich als dumm ansehen würden und sich selber schlau fühlen weil sie ja dann "Recht" haben. Vermute, dass das durch meinen Bruder kommt, da er IMMER Recht hat und sich auch gerne darüber lustig gemacht hat, dass ich doch keine Ahnung habe ;)
    Gut, dafür dass es erst Montag ist, finde ich habe ich tiefgründig genug über mein eigenes Verhalten nachgedacht ;)

    Danke für den Denkanstoß und eine schöne Woche !

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    1. Ist es nicht krass, wie blöd das manchmal von uns ist, dabei könnten wir so einfach unsere Ruhe haben? Wer hat eigentlich gesagt, dass es wichtig ist "im recht zu sein" :))) Aber so sind Sachen aus der Kindheit. Das haben wir alle! Interessant ist es aber manchmal dahinter zu schaun und die Muster aufzudecken. Aber du hast Recht (LOL :D) einmal die Woche reicht und da Montag ist, hast du es schon gemeister :)))
      Ganz liebe Grüße und danke für deinen Beitrag. <3 <3 Mimi

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  2. Ein schöner Artikel, in dem ich mich sehr gut wiederfinden kann.
    Auch wenn ich Marianne Williamson (noch) nicht gelesen habe, habe ich in den letzten Jahren und Monaten auch immer weniger das Gefühl, dass ich Recht haben muss, selbst wenn es in der Sache ganz eindeutig ist, dass ich Recht habe! ;-)
    Ich glaube, sobald man anfängt, sich mehr um sich selbst und sein eigenes Wohlbefinden zu kümmern, hört man automatisch damit auf. Denn auf seine Meinung zu beharren und Recht haben zu wollen, kostet enorm viel Kraft. Und dabei ist es egal, ob es im Beruf oder im Privaten ist:
    Auch wenn ich weiß, dass meine Ernährungweise die definitiv gesündere und nachhaltigere ist oder es ganz klar ist, dass der x-te Workshop zum Thema Y in unserer Abteilung rausgeschmissenes Geld ist, gebe ich hierzu nicht mehr immer meine Meinung zum Besten. Und hey, was soll ich sagen? Mir geht es tatsächlich besser damit! Ich spare sehr viel Energie, die ich weitaus besser einsetzen kann! :-)

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    1. Hi Dominique, erst mal, danke!!! Merkst du, dass es viel zu bequatschen gibt und wir uns bald wieder treffen müssen?!?!? :))) Du hast Recht (LOL :D) Man kann so viel unnötig verschwendete Ernigie sparen...:)))) Bis Bald <3 <3 Mimi

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  3. Ich bin da eher anderes: Mit Menschen die ich besser kenne (also eher meine Family) gibt es schon öfter kleinere "Streitereien" aufgrund von Meinungsverschiedenheiten, etc. Bei Leuten, mit denen ich nicht wirklich privat werde (Bekannte, Arbeitskollegen) gebe ich nach, damit es zu keinem Streit kommt, und einfach Ruhe herrscht. Vor allem im Arbeitsumfeld können Kolleginnen so extrem streitsüchtig sein, dass man sich einfach nicht einmischen möchte und seine Meinung lieber für sich behält (auch wenn man Recht hat....) Da ist mir das kleine bisschen Glück von Ruhe und Frieden tausendmal lieber als Recht zu haben :-) Dir auch einen guten Wochenanfang!

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    1. Ich finde, dass du da eine gute "Methode" hast. bei Familie und Freunden, da kann Streit ja auch oft mal produktiv sein, was auf der Arbeit meistens nicht der Fall ist. Das hat wirklich oft niedere Gründe, die zu nichts führen, wenn man da mit macht. Wünsche Dir auch einen guten Wochenstart. Ganz liebe Grüße, Mimi <3

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