100 % clean eating? Keine Diskussion oder Ausnahmen?

Da ich ganz aufgeregt und hochmotiviert bin, soll der Post schon mal vor dem Video folgen. Ich wollte gestern schon ein Video machen, habe aber leider keine Zeit gefunden. Das soll nun am Wochenende nachgeholt werden. Und zwar habe ich ein Video von Brian gefunden (Ich folge ihm schon seit Jahren auf youtube. Tolle Videos zum Thema Motivation!), indem er einen Gedanken anspricht den ich sehr interessant fand: 99 % oder 100 %???

Da dieses Video "leider" in englisch ist, möchte ich die Grundpunkte noch einmal zusammen
fassen. Es spricht darüber wie schwer es ist, etwas zu 99 % zu machen und wie einfach es 
plötzlich wird, wenn man sich dazu entschließt eine Sache 100 % zu machen.
 
Ich kann das nur unterschreiben. Wenn ich eins gelernt habe: Man muss eine Entscheidung treffen
und diese dann auch zu 100 % durchziehen! Wenn ich daran denke, wie gut sich das nach ein paar Tagen anfühlt, uiiii dann bekomme ich ein "Motivations-Bock-Gefühl" :)

Wenn man die ganze Zeit eine Sache nur so ein bisschen durchziehen will, dann ist es eine Qual, da man die ganze Zeit im Kopf diskutiert, wenn denn nun endlich Zeit für die Ausnahme ist.
"Jetzt, jetzt...jetzt...jetzt...jetzt????"

Er nennt im Video ein schönes Beispiel:
Wenn man sagt: "Ich esse ab nun Clean, aber 1 Mal die Woche ist es okay, wenn ich zu McDonalds fahre."

Dann fragt man sich jedes Mal, wenn man bei McDonalds vorbei fährt, ob nicht heute der Tag in der Woche ist.

Es findet immer eine DISKUSSION statt, wann denn die Ausnahme okay ist.

Was erleichtert also die Situation? Wenn ich keine Diskussionen zulassen. Und wie geht das am besten? Wenn ich sage: "Es gibt kein Mconalds" Und wenn McDonalds gar nicht zu Debatte steht, kommen keine Fragen.

Es ist klar, dass man sich auch mal entspannen muss und es auch Ausnahmen geben muss.

ABER: wenn man ein Ziel klar vor Augen hat, denke ich das für eine Weile absolute Konsequenz wichtig ist!

Und ich habe drei Beispiele, wann das genau so für mich in den letzten 1.5 Jahren funktioniert hat!

+ Beim rauchen! Es ist mir nach 100 Versuchen auf einmal leicht gefallen!!!

+ Als ich mit der ganzen Healthy Living Reise begonnen habe, bin ich die ersten 30 Tage jeden Tag ins Fitness Studio gegangen, OHNE AUSNAHME, egal was war: KEINE DISKUSSION!
Und ich behaupte noch heute, dass dies der Grund ist, weshalb Sport nun zu meinem Leben einfach dazu gehört, auch wenn ich es nicht mehr jeden Tag mache und manchmal auch eine Woche vergeht. ABER ich habe es trotzdem durch diese ersten 30 Tage ohne Ausnahme zu einer neuen Gewohnheit gemacht.

+ Als ich im Februar und März 100 % Clean gegessen habe, ist es mir nicht nur leicht gefallen, sondern es hat mir auch noch Spaß gemacht! Außerdem war mein Körper nie so lean. Die Pfunde sind nur so gepurzelt. Ich habe nicht nur fit ausgesehen, sondern mich auch fit gefühlt!

Was denkt ihr? 100% oder lieber Ausnahmen?

Aber hier für alle, die das Video selbst sehen möchten :)






Mehr zu meiner neuen Clean Eating Motivation kommt bald in einem Video :))) Ick freu mir :)

Kommentare:

  1. Ich kenne das, was du beschrieben hast, nur zu gut! Wenn ich etwas angehe, nach dem Motto "so streng mache ich es nicht, bringt ja nix" dann klappts erst recht nicht! Wenn man einmal "gesündigt" hat, ist die Hemmschwelle wieder zu "sündigen" viel niedriger;)
    Liebe Grüße, Meli:)

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    1. Mir geht das genauso!!! Ich bewundere Menschen, die einen Mittelweg finden, aber momentan kann ich das noch nicht und muss streng sein! ;)
      Liebe Grüße auch an dich Meli <3

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  2. Ich bin so süchtig nach Chips, leckeren Nudelgerichten und Pizza, dass ich schon denke, gerade zu Beginn, sollte man es zu 100% tun. So entzugsmäßig. Ich glaube, wenn man den Dreh einmal hat, dann kann man für sich selber Regeln aufstellen. Einmal die Woche sündigen oder so, dann aber auch schonmal einen Tag bestimmen, weil eben genau das passiert, was du schilderst.

    Ich frühstücke und "abendbrote" (bescheuert, dass es kein richtiges Wort für Abendbrot essen gibt :D ) clean, ausschließlich. Mittags allerdings fällt mir das sehr schwer. Mag unter anderem daran liegen, dass ich noch nicht viele Rezepte kenne, die mir auch liegen würden.
    Und ja, auf der Arbeit ist es schwer. Ich arbeite 24 Stunden durch, da gibt es zu Mittag, was es eben gibt... Dafür habe ich, für mich noch keine klare Lösung gefunden, mit der ich zufrieden sein kann.
    Ähm ja, ich bin abgewichen :D

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    1. Ich glaub auch, dass die Anfangsstrenge ganz wichtig ist. Wie ich es am Anfang mit SPort gemacht habe. 30 Tage OHNE Ausnahme und dann kann man schaun, dass man eine Balance findet, die auch Ausnahmen zulässt.

      Das kenn ich: es gibt Tageszeiten und Situationen, an denen es mir total leicht fällt und an anderen klappt es gar nicht.

      Aber ich bin überzeugt: Wir finden einen Weg! :)

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    2. Meine Freundin sagte letztens, ich könne mir doch nicht sofort alles verbieten, da ist doch ne heißhunger-attacke vorprogrammiert... Ich denke aber, dass es leichter fällt zu verzichten, wenn man nicht ständig auf den Geschmack gebracht wird.

      Deine 30 Tage Sport ohne Ausnahme motiviert mich gerade, es auch mal auszuprobieren :) Heute angefangen, leider "nur" 30 Minuten, aber besser als gar nicht :)
      Ich sportel so gerne, aber lass es doch noch zu oft, aus Faulheit anzufangen, ausfallen.

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    3. Zu deinem Kommentar bei mir: Hach, das ist so lieb und freut mich total und erhellt meinen Tag (bin doch immer soooo selbstkritisch ;) )

      Waaaas? Niemand liebt NY mehr als ich :D ;) (kennst du dieses Besitzdenken? Ny gehört MIR!?) Ganz schön albern, aber vom Gefühl her denk ich oft, dass nur wenige Menschen so ein tiefes Gefühl zu Ny haben. Viele wollen in diese Stadt, weil sie halt berühmt und berüchtigt ist. Sightseeing, shopping, erzählen können man war da...
      ich will mehr. New York ist ein Lebensgefühl... Eine tiefe Liebe.
      Wenn du verstehen kannst, was ich da im Ansatz über meine Gefühle zu NY versuche zu beschreiben, ja, dann ähnelt unsere Beziehung bestimmt :)

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    4. Mist, ich hab was vergessen, jetzt spam ich dich voll :D
      Also, ich meine, ich bekomme immer die Krise, wenn Menschen erzählen, sie waren in New York und erzählen, was sie gesehen haben etc. Und ich denke immer: Und? Hast du es gefühlt? gerochen? geschmeckt? empfunden? Was hat es ausgelöst?
      Nichts, ist halt ne tolle Stadt...
      whoa, da denk ich immer, ihr versteht New York gar nicht
      (kann das überhaupt verstanden werden, oder bin ich da irgendwie bekloppt? )

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    5. Trust me, ich kenn das!!!! ;) Wenn wir in der Nähe von einander wären, würde ich dich heute abend auf einen cleanen tassenkuchen und Hummus mit Möhren einladen und dir dann was zeigen.
      Als ich 2004 mit meiner Freundin Krisi in New York war, haben wir einen Film dort gedreht.
      Kaum einer hat diesen Film verstanden (halt wie wir durch NY rennen - hoch und runter und wieder hoch - von rechts über den Broadway - wieder zurück zur Eastside...alles mit cooler Musik unterlegt. Wir haben nächtelang das Teil durchgeschnitten und haben unseren Urlaub soooo krass gefeiert. In dem Video (eher Film, da es 2 stunden dauert) kann man das sehen. Das witzige war: niemand hat das verstanden. Wir haben den Film allen gezeigt und alle dachten wir wären irre. ;) Aber wir haben damals so einen big Deal daraus gemacht, dass der letztes Jahr sogar des öfteren auf Krisi´s Hochzeit erwähnt wurde ha ha ha :D we know...

      Das witzige ist: bei dir dachte ich sofort: Du würdest den Film verstehen, wenn ich dir den zeigen würde. 1000% lach.

      Trust me, ich kenn das. NY is my boyfriend and I get jealous, when other people play with my boyfriend :D

      Aber die Stadt ist so groß und so voll magic, die darf auch zwei große lieben haben, oder? :D

      <3 <3 <3

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    6. Na gut, aber nur 2 ;)

      Ja ich denke, ich würde das Video verstehen und ich hätte die Einladung sofort angenommen :)

      Ich dachte schon, ich wäre verrückt mit meinen komischen Gefühlen :D

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  3. Ich denke, dass man beim Rauchen es die richtige Variante ist und eventuell auch beim Thema Ernährung um sich eine gute Basis zu schaffen. Mir macht es Bedenken, dass vieles zur Sucht werden kann. Es kommt immer darauf an, wie sehr man sich darauf fixiert. Für mich ist es normal, dass ich NICHT zu McDonalds gehe, als ich allerdings 3-4 Monate auf Schokolade verzichtet habe und dadurch zunahm (ca. 4-5kg) wusste ich, dass das nicht der richtige Weg ist!! Manchmal kann es auch besser sein zu sagen "Ich DARF es zu 100%!" Umso stolzer bin ich z.B. wenn ich es nicht mache, von alleine.... :)

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    1. Ja ich glaube, da habe ich hier unbewusst ein ziemlich interessantes und prägnantes Thema angeschnitten: wie konsequent ist richtig, wichtig und gut? Aber ich denke das zeigt auch, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss eine gesunde Balance zu finden!!! :)

      Vielen Dank für Deinen Kommentar! Liebe Grüße, Mimi :)

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  4. 100% ist tatsächlich einfacher. Das Problem bei den Ausnahmen ist das Denken. Nach dem Motto: Wenn ich mir jetzt einmal erlaubt habe, etwas nicht-cleanes zu essen, eine Zigarette zu rauchen oder auf der Couch liegen zu bleiben statt Sport zu machen, dann reißt etwas in unserem Kopf ein.

    Es ist ein krasses Beispiel, aber denkt mal an trockene Alkoholiker. Für sie wäre es das Schlimmste überhaupt, sich auch nur wieder 1 Gläschen Alkohol zu erlauben!!

    Das Beispiel kann man ganz gut auf unsere "schlechten" Angewohnheiten übertragen, die wir versuchen zu ändern.

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    1. Ich glaube echt, dass es eine Typsache ist... Vielleicht ist es auch wichtig zunächst völlig konsequent zu sein und dann zu schauen, dass man eine Balance findet. Aber ich glaube ich muss das mit dem clean eating wirklich für 30 Tage mal wieder machen wie ein Alki und wie mit dem Nichtrauchen, damit ich so richtig wieder in die Gänge kommen...und das werde ich wohl tun.

      Liebe Grüße,
      Mimi :)

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  5. Mein Problem bei diesen 100% Geschichten ist immer, dass ich schlecht damit umgehen kann, wenn ich es nicht schaffe, sie einzuhalten.
    Wenn ich mir zB vornehme, keine Süßigkeiten mehr zu essen und ich dann doch mal was nasche, dann bekomme ich schnell diese "Jetzt ist es auch egal" Einstellung und esse statt einem Stück Schoki die ganze Tafel.
    Oder wenn ich mir vornehme, mindestens drei Mal die Woche Sport zu machen und ich komme mal nicht dazu, weil ich krank bin oder Stress im Beruf habe, dann bin ich immer gleich enttäuscht von mir, was meiner Motivation schadet.
    Ich musste lange daran arbeiten, mir auch mal Ausrutscher erlauben zu können bzw. die Anforderungen an mich selbst im realistischen Rahmen zu halten.
    Ausnahmen, also sowas wie Sünden-Tage erlaube ich mir eigentlich eh nicht. Aber es gibt glaube ich Menschen, denen das dabei hilft, ihre Regeln einzuhalten. Man muss wohl für sich herausfinden, welcher Typ man ist.

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    1. Ich glaube auch, dass es eine Typ Sache ist. Manche müssen erst recht lernen sich mal zu entspannen und andere (wie ich) müssen lernen regeln einzuhalten :) Jeder wie er es braucht ;)

      Liebe Grüße :)

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  6. ich möchte dir zuerst einmal einen dicken drücker verpassen. nichtraucher. wow. wohl ein grosser schritt für dich. ich kenne ihn diesen schritt. in einen leere, ungewissheit - man hat doch anst zu versagen wenn man das lässt oder? an dem tag, als ich aufghört habe - hatte ich keine angst mehr. bei mir war es, wie bei dir , ein prozess..ekel, warum nur, sklave der kippe. wer hat denn hier die oberhand? ich hab nach ca. 2 jahren prozess von heute auf morgen aufgehört. die "guten" sind noch in meinem kopf. jedoch..die bösen..die gibt es präsenter denn je. und heut-als sport freak und krassester nichtraucher ever..bin ich glücklich und froh. spinning-junky und fitness freak. ich war schon immer sporty, jedoh kann ich jetzt sagen - ich hab ALLES dafür getan. mimi, mein respekt und hochachtung - du bist ne tolle frau.

    zum bestehenden post möcht ich auch noch sagen, dass ich auch auf die gute ernährung zurückgekommen bin. keine glutamatverseuchten produkte, keep in natural. gelingt mir nicht immer. ich hab die balance noch nich gefunden. durch den job schwierig. immer vorkochen - oft gibt es das selbe. das weizenmehl lockt. doch - ausnahmen sind ok. wir sind menschen. ich denke wenn verbote das beherrschen was leben heisst - also mal was tolles essen usw.- dann ist das schlimm. man kann straight sein und sich nach dem prinzip ernähren - doch wo bleibt die frage nach der seele? ich kann tagelang gemüse essen - die TK - Pizza im Kopf - denk die balance macht die musik oder? gönne mir ne tafel schoki einmal in er woche..und clean eating die restliche..hey..wenn ich mich anschau..hammer frau..und wenn ich dich anschau..auch hammer. zu viel streng ist auch nicht gut. mal fett sündigen - das ist doch auch toll oder? drück dich und bleib dran..an der besten nichtraucherentscheidung deines lebens..keep going! dein blog ist toll !

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    1. Ja ist wahnsinn, wie man sich so viele Jahre mit dem Rauchen identifiziert und man sich keinen Tag ohne ZIgarette vorstellen kann und plötzlich ist es genau anders herum und man fragt sich, wie man so lange Sklave dieser wirklich bescheurten Sucht sein konnte...

      Ich habe die Balance auch noch nicht gefunden und mir fehlen auch noch 6-7 kg weniger bis zum Zielgewicht, ABER eins habe ich gerlernt: gesund zu leben ist eh keine zeitlich begrenzte Sache von A bis Z. Es ist ein Prozess, eine EInstellung, eine Lebensweise...und zu dieser Lebensweise gehört auch sündigen ohne Reue...

      Vielen Dank, dass du dir Zeit für so einen netten Kommentar genommen hast. Liebe Grüße, Mimi :)

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  7. Ich war früher ganz schnell mit Verboten. Nie wieder Süßes! Zwei Tage später war die Tafel Schokolade verputzt. Seit ich meine Ernährung aber auf 80% clean umgestellt habe, habe ich gar keinen Heißhunger mehr auf Ungesundes. Oder ganz selten. Daher habe ich auch weniger Sünden zu verbuchen, ich nehme ab, mir gehts besser. Früher habe ich total gerne die Schlümpfe von Haribo gegessen, heute denk ich mir nur noch "wäh". Süßigkeiten stelle ich selbst her (Schoki, Pralinen). Dann brauche ich Ewigkeiten, um das zu essen.
    Daher: Süden ja, aber mit gesunden Zutaten, selbst gemacht, somit clean. Hat super Auswirkungen.

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    1. Das ist es: Sünden geht auch mit gesunden Zutaten. Es ist wirklich ein Umlernen der Geschmacksknospen und Gewohnheiten. Und es ist ein Kreislauf der ins Rollen gebracht werden muss...klar ist es am Anfang schwieriger, aber dann wirds leichter und deshalb ist auch die erste KOnsequenz so wichtig, damit man eine klare Linie fahren kann...später kann man von der auch mal abweichen, da man gelernt hat immer wieder zu der zurück zu kehren...

      Liebe Grüße, Mimi :)

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