Kurzurlaub am Brombachsee - Fränkisches Seenland

By Mimi - August 15, 2017

Es war nicht mein Plan darüber zu schreiben, aber hier sitze ich völlig begeistert und freue mich meinen kleinen Kurzurlaub mit Euch zu teilen.

Ursprünglich sollte es nach Helsinki gehen und deshalb hatte ich noch ein paar Urlaubstage. Helsinki wurde aber von mir gecancelt und als mich eine Freundin fragte, ob ich dann in den Tagen mit zu Ihrer Mutter an den Brombachsee fahren möchte, sagte ich spontan "ja".

Ich hatte wirklich keine Ahnung, was mich erwarten sollte. Ich hatte ehrlich gesagt noch nicht einmal das Wort "Urlaub" auf dem Schirm. Erstens hatte ich noch nie vom Brombachsee gehört und zweitens verbinde ich mit Urlaub eine bewusste Entscheidung einen Ort zu besuchen, den ich unbedingt mal sehen möchte.

Der Brombachsee liegt ungefähr 50 km von Nürnberg entfernt und nach einem langen Stau kamen wir dann am letzten Donnerstag aus NRW nach ungefähr 8 Stunden endlich spät Abends an.

Die Mutter von meiner Freundin erwartete uns mit ihren beiden süßen Katzen in einem wunderhübschen Fachwerkhaus in den Mitte eines kleines Dorfes am See gelegen. Am Freitag morgen machten wir dann unsere erste Tour zum See und ich war sofort erstaunt über die zahlreichen Freizeitangebote: Schwimmen, Wandern, Segeln, Wind- und Kitesurfen, SUP, alles was das Herz begehrt.



Am Freitag ruhten wir uns dann zunächst am See aus und entschlossen uns dann nach einem leckeren Mittagessen mit Kayak auf den See hinaus zu fahren. Obwohl ich selbst an einem See in der Eifel aufgewachsen sind. In meinem stetigen Büroalltag, in dem ich mich schon in der Natur fühle, wenn ich ein paar Stunden im Park verbringe, vergesse ich immer wieder, wie gut es mir tut, mich mitten drin in der Natur zu befinden, wie schön es ist, einfach die Paddel in die Hand zu nehmen und hinaus auf den See zu fahren. Auf dem See dann die Erkenntnis, dass die einzige Sache die in meinem Leben stresst, mein eigener Kopf ist und NICHT die äußeren Umstände.



Am Samstag ist meine Freundin dann zu einem Kitesurfingkurs gegangen. Kitesurfing ist nicht gerade in meinem Interessensgebiet, weshalb ich dann passen musste. Für mein Halbinteresse war mir das zu teuer und ich bin dann lieber auf Wanderung gegangen. Auch am Sonntag habe ich die Wandermöglichkeiten dort genossen, egal ob am See oder durch den Wald oder durch die weiten über die Felder. Was mir persönlich, als Frau aus der Stadt immer besondern gut tut, ist die Weite, ganz simpel zu gucken, so weit das Auge reicht und nicht das nächste Haus...;)



Montags sollte uns dann noch ein ganz besonders schöner Abschlusstag erwarten. Zunächst sind wir nach Enderndorf in den Abenteuerwald gefahren. Irgendwie hatte ich erwartet, dass ich mit meinen 37 Jahren zu alt für einen solchen Spaß bin, aber nicht nur das ich mit meinen 37 Jahren höchsten Spaß dabei hatte mit der Fly-Line durch die Baumkronen zu fliegen, auch der Mutter meiner Freundin hat es besonders gut gefallen.



Auf einer kleinen Wanderung durch die Gegend kamen wir an einem Maislabyrinth vorbei und weil das irgendwie ein Tag des "ja - das machen wir" war, sagten wir auch da nicht nein. Ich kenne das zwar aus Amerika, aber in Deutschland hatte ich so etwas noch nicht gesehen und das obwohl ich ein Kind vom Land bin. In diesem Maislabyrinth streift man durch ein Maisfeld und versucht dort Aufgaben zu lösen und Stempel zu sammeln. Es war auf jeden Fall anstrengend, denn man ist immer aktiv und ständig in Bewegung. Dazu war es an dem Tag besonders heiß. Aber am Rande des Feldes konnte man sich nach getaner Arbeit auch mit Getränken erfrischen.

Ich habe mal etwas gegoogelt und solch ein Maislabyrinth kann man wirklich überall in Deutschland finden, auch hier in NRW. Wer mal etwas anderes Erleben möchte, schaut es Euch an und der Spaß ist wirklich für Jung und Alt, sowie Groß und Klein.

Zum Ende des Tages nach so viel Action sind wir dann noch auf den Barfußpfad, auch etwas, was ich bisher noch nicht kannte - leider, leider, denn auch das war nicht nur ein Erlebnis für meine Füße und ich werde so etwas definitiv öfter machen. Wer auch nun Lust auf eine kleine Barfußwanderung bekommen hat, hier gibt es ein tolles Barfußpfadverzeichnis nach Bundesländern sortiert.



Und da ich nun wieder zwei Wochen frei habe, bin ich wieder Weg. Morgen geht es nach Belgien ins Hohe Venn. Über diesen kleinen Wanderurlaub zu berichten, freue ich mich jetzt schon.

Alles Liebe,
Mimi

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1 Kommentare

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